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18. März 2015#

DIRECTOR – Béla Tarr

Bela-Tarr

Würde ich heute vor der Wahl stehen, welche Filmschule ich besuchen möchte, würde ich mich sofort an der «film.factory®» in Sarajewo bewerben. Die Akademie wurde von Regisseur Béla Tarr persönlich ins Leben gerufen. Der grosse Meister des Schwarz-Weiss-Films beschloss 2011 seinen letzten Film «The Turin Horse» zu drehen und fortan nur noch zu unterrichten. Dieser Ausschnitt aus dem Dokumentarfilm «I used to be a filmmaker» zeigt Tarrs Arbeitsweise, während den Dreharbeiten zu seinem letzten Werk, auf eindrückliche Art auf.

17. Dezember 2014#

DIRECTOR – Peter Greenaway

Peter_Greenaway

Regisseur Peter Greenaway geht die Dinge anders an: Seine Filme sind bis ins kleinste Detail inszeniert und verströmen, wohl gerade deshalb, eine geheimnisvolle Magie. Er verweigert rational nachvollziehbare Geschichten, setzt auf Kraft und Schönheit der Bilder und denkt in grösseren Strukturen, wie z.B. der Zahlenreihe der Kabbala – er erschafft ein Gesamtkunstwerk.

Greenaways künstlerischer Anspruch ist die Sprache des Films. Durch lange Totaleinstellungen auf minuziös durchgestaltete, statische Arrangements von Dekorationen und Schauspielern, lädt er den Zuschauer zu hoher Aufmerksamkeit und zum genauen Hinsehen ein. Seine Bildgestaltung erinnert an die Werke grosser Maler, wie Caravaggio, Velasquez, Rubens oder Rembrandt.

Dies kommt nicht von ungefähr. Im Alter von 12 Jahren beschloss er Maler zu werden und ging dazu ans Walthamstow College of Art. Greenaway spezialisierte sich auf Staffelei, Wandmalerei, Malerei und Zeichenkunst. Er war überzeugt, dass Malerei beim Betrachter das gleiche Empfinden auslösen könnte wie die Werke der Poesie und der Literatur.

Wer in Greenaways Denkweise eintauchen und sich inspirieren lassen möchte, sollte sich unbedingt die beiden Beiträge «Nine Classic Paintings Revisited» und «Cinema Is Dead, Long Live Cinema» der Universität Berkeley anschauen.

 

 

 

31. Mai 2013#

DIRECTOR – Danny Boyle’s 15 Golden Rules of Moviemaking


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Danny Boyle erörtert hier seine 15 Goldenen Regeln des Filmemachens – very inspiring!

Gerne empfehle ich euch dabei einer meiner all-time-favourites: Boyle’s Meisterwerk »Shallow Grave« aus dem Jahre 1994. Ein derbes Kammerspiel der absoluten Extraklasse!!!

20. Februar 2013#

DIRECTOR – Miloš Forman

Miloš Forman, Regisseur von Filmen wie »One Flew Over the Cuckoo’s Nest«, »Amadeus« oder »The People vs. Larry Flynt«, in einem einstündigen Gespräch mit dem Filmkritiker Scott Foundas im Walker-Art-Center. Das 2006 aufgezeichnete Interview bezieht sich auf sein bisheriges Lebenswerk. Dabei gibt er nicht nur eindrückliche Einblicke in seine Arbeitsweise, sondern erzählt auch lebhaft Geschichten aus seinem bewegten Leben. Sehr inspirierend!!!

21. Januar 2013#

DIRECTOR – Mike Leigh

»Secrets & Lies« war meine erste Begegnung mit den Werken von Mike Leigh und seither bin ich von der Intensität seiner Filme fasziniert. Leighs Art Charakteren darzustellen und ihre inneren Konflikte dem Publikum verständlich zu machen, zeugt von höchster psychologischer Präzision und ist dennoch voller Leben. Interessant in diesem  Interview deshalb seine Erläuterungen zum Entstehungsprozess seiner Filme.

17. Dezember 2012#

DIRECTOR – Ken Loach on BAFTA Guru

Ken Loach gibt einen Einblick in seine Arbeitsweise als Regisseur. Anhand seiner sozialkritischen Filme, erklärt er, wie er Szenen aus dem Drehbuch im Film umsetzt und wie Wichtig für ihn dabei die Zusammenarbeit mit Drehbuchautoren, Schauspieler und DOPs sind. Inspiring!

7. Dezember 2012#

DIRECTOR – The Directors Uncensored

Hollywood Reporter’s full uncensored interview with Quentin Tarantino (Django Unchained), David. O Russell (Silver Linings Playbook), Ben Affleck (Argo), Ang Lee (Life of Pi), Tom Hooper (Les Miserables) and Gus Van Sant (Promised Land).

6. Dezember 2012#

DIRECTOR – Alfred Hitchcock

Das komplette »Masters Of Cinema«-Interview mit A. Hitchcock 1972. Man beachte, dass das Interview von  Pia Lindström, der Tochter von Ingrid Bergman, geleitet wird und die Fragen zu den Filmen Spellbound (1945) und Notorious (1946) dadurch in einem erweiterten Kontext stehen.