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18. März 2015#

DIRECTOR – Béla Tarr

Bela-Tarr

Würde ich heute vor der Wahl stehen, welche Filmschule ich besuchen möchte, würde ich mich sofort an der «film.factory®» in Sarajewo bewerben. Die Akademie wurde von Regisseur Béla Tarr persönlich ins Leben gerufen. Der grosse Meister des Schwarz-Weiss-Films beschloss 2011 seinen letzten Film «The Turin Horse» zu drehen und fortan nur noch zu unterrichten. Dieser Ausschnitt aus dem Dokumentarfilm «I used to be a filmmaker» zeigt Tarrs Arbeitsweise, während den Dreharbeiten zu seinem letzten Werk, auf eindrückliche Art auf.

20. Februar 2015#

MAKING OF – The Oscars

Louis J. Horvitz führt Regie bei den «Oscars» 1996. Was da genau hinter der Bühne abläuft und worauf es ankommt, zeigt dieser emotional geladene Ausschnitt aus der Doku «Pesel Ha’Zahav».
…and the Oscar goes to…Cuba Gooding Junior

29. Dezember 2014#

FILMMAKING – Tarantino’s Eye-Opener

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In diesem kurzen Ausschnitt aus einem Interview auf Sirius XM, erzählt Quentin Tarantino, wie ihm ein Ratschlag von Terry Gilliam am Sundance Institute, die Augen für die wirkliche Bedeutung der Regiearbeit geöffnet hat.

30. Juni 2014#

FILM – «Revanche»

«Revanche», der 2008 für den Oscar in der Sparte «Best Foreign Language Film» nominierte Film von Götz Spielmann, spielt im Rotlichtmilieu von Wien und erzählt die Geschichte von Alex, der für den Bordellbesitzer Konecny in dessen Bordell Cinderella arbeitet. Dort arbeitet auch Tamara, eine ukrainische Prostituierte. Alex und Tamara haben ein geheimes Verhältnis und wollen beide so bald wie möglich aus Wien weggehen, um gemeinsam ein neues Leben anzufangen. Dafür fehlt ihnen aber das Geld.

Ein aussergewöhlich direkter Film – unbedingt ansehen!

 

20. Mai 2013#

MAKING OF – »Confessions of a Dangerous Mind«

»Confessions of a Dangerous Mind« ist für mich einer, der innovativsten Filme der letzen 10 Jahre. Das Regiedebut von George Clooney besticht nicht nur durch die schauspielerischen Leistungen von Sam Rockwell oder Drew Barrymore, sondern auch durch die clevere Art die Geschichte zu erzählen. Dabei haben Clooney und DoP Newton T. Siegel tief in die Trickkiste gelangt und aussergewöhnliche, handgemachte Lösungen gefunden. Eine dieser Kamera- fahrten hat mich von Beginn weg umgehauen und dazu habe ich nun Informationsmaterial gefunden. Schaut euch folgende Szene mit Sam Rockwell mal genau an: »The Dating Game« – Die Lösung gibt’s hier. Beeindruckend, wenn man bedenkt, wie schnell heute zu digitalen Methoden (CGI) gegriffen wird. Wer gerne den ganzen Bericht von John Silberg lesen möchte, hier geht’s zum vollständigen Text auf »www.theasc.com«.

1. März 2013#

MUSIKVIDEO – Müslüm im «10vor10»

Müslüm ist als »Best-Breaking-Act« für den »Swiss Music Award« nominiert. Dies nutzt das Schweizer Fernsehen für ein kleines Müslüm-Portrait und zeigt dabei Ausschnitte aus allen 3 Musikvideos. Schade das es mit dem »Best Swiss Music Clip« nicht geklappt hat… jetzt drücken wir Müslüm die Daumen!!!

20. Februar 2013#

DIRECTOR – Miloš Forman

Miloš Forman, Regisseur von Filmen wie »One Flew Over the Cuckoo’s Nest«, »Amadeus« oder »The People vs. Larry Flynt«, in einem einstündigen Gespräch mit dem Filmkritiker Scott Foundas im Walker-Art-Center. Das 2006 aufgezeichnete Interview bezieht sich auf sein bisheriges Lebenswerk. Dabei gibt er nicht nur eindrückliche Einblicke in seine Arbeitsweise, sondern erzählt auch lebhaft Geschichten aus seinem bewegten Leben. Sehr inspirierend!!!

21. Januar 2013#

DIRECTOR – Mike Leigh

»Secrets & Lies« war meine erste Begegnung mit den Werken von Mike Leigh und seither bin ich von der Intensität seiner Filme fasziniert. Leighs Art Charakteren darzustellen und ihre inneren Konflikte dem Publikum verständlich zu machen, zeugt von höchster psychologischer Präzision und ist dennoch voller Leben. Interessant in diesem  Interview deshalb seine Erläuterungen zum Entstehungsprozess seiner Filme.

17. Dezember 2012#

DIRECTOR – Ken Loach on BAFTA Guru

Ken Loach gibt einen Einblick in seine Arbeitsweise als Regisseur. Anhand seiner sozialkritischen Filme, erklärt er, wie er Szenen aus dem Drehbuch im Film umsetzt und wie Wichtig für ihn dabei die Zusammenarbeit mit Drehbuchautoren, Schauspieler und DOPs sind. Inspiring!

11. Dezember 2012#

Mise-En-Scene: Gilliam’s »Brazil«

Ob man die Filme von Terry Gilliam mag oder nicht ist Geschmacksache. Dass er jedoch ein Meister der »Mise-en-scène« ist, sollte unbestritten sein. Gerade in »Brazil« (1985 ) kommt Gilliams Gespür für groteske Bildkompositionen und seine Vorliebe für extreme Kamerawinkel wunderbar zur Geltung. Dabei bediente er sich auch real existierenden Welten, wie etwa »Les Espaces d’Abraxas« des Architekten Ricardo Bofill oder der Kühltürme der »Croydon Power Station« im Süden Londons.

Keith James Hamel, von der Indiana University, hat sich in seinem Artikel auf imagesjournal.com interessante Gedanken zu Gilliams Mise-en-scène gemacht – sehr empfehlenswert!

Gilliam himself zur Entstehung von »Brazil«